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Wenn die Nacht zur Herausforderung wird – Sicherheit und Geborgenheit in der häuslichen Pflege

  • Simone
  • vor 7 Minuten
  • 4 Min. Lesezeit
Mobiler Toilettenstuhl, mobiles Seitengitter, Patientenruf-Set oder Matte - ausgewählte Hilfsmittel für die Sicherheit Ihrer Liebsten!
Mobiler Toilettenstuhl, mobiles Seitengitter, Patientenruf-Set oder Matte - ausgewählte Hilfsmittel für die Sicherheit Ihrer Liebsten!

Für viele Menschen ist die Nacht eine Zeit der Erholung. Man kommt zur Ruhe, sammelt neue Kraft und startet am nächsten Morgen ausgeruht in den Tag. In der häuslichen Pflege sieht die Realität jedoch oft anders aus. Gerade nachts steigt das Risiko für Stürze, Orientierungslosigkeit oder Unsicherheiten. Viele pflegebedürftige Menschen wachen häufiger auf, möchten zur Toilette gehen oder fühlen sich plötzlich allein und unsicher. Gleichzeitig schlafen auch Angehörige oft unruhig, weil sie ständig mit der Sorge leben, dass etwas passieren könnte.

Dabei muss die Nacht nicht zwangsläufig mit Angst oder Unsicherheit verbunden sein. Mit den passenden Hilfsmitteln und einer gut durchdachten Umgebung lassen sich viele Risiken reduzieren und sowohl pflegebedürftigen Menschen als auch ihren Angehörigen ein Stück Sicherheit zurückgeben.


Warum gerade die Nacht besondere Herausforderungen mit sich bringt


In den Abend- und Nachtstunden verändert sich vieles. Die Beleuchtung ist schlechter, der Körper ist müde und die Reaktionsfähigkeit nimmt ab. Medikamente können zusätzlich Schwindel verursachen und viele ältere Menschen benötigen nachts häufiger die Toilette. Menschen mit Demenz erleben oft eine verstärkte Unruhe oder Orientierungslosigkeit, wodurch sie aufstehen, obwohl sie eigentlich Unterstützung benötigen.

Schon wenige Schritte im Dunkeln können ausreichen, um das Gleichgewicht zu verlieren. Deshalb lohnt es sich, die Schlafumgebung regelmäßig zu überprüfen und sie möglichst sicher zu gestalten.


Hilfe rufen, wenn sie gebraucht wird – Patientenrufsets


Nicht jeder kann laut um Hilfe rufen oder selbstständig zum Telefon greifen. Gerade nach einem Sturz oder wenn das Aufstehen schwerfällt, kann jede Minute zählen.

Ein Patientenrufset bietet hier eine einfache Möglichkeit, Unterstützung anzufordern. Mit einem Knopfdruck werden Angehörige oder Betreuungspersonen verständigt. Für viele Menschen bedeutet allein das Wissen, jederzeit Hilfe holen zu können, bereits ein großes Gefühl der Sicherheit.

Auch Angehörige fühlen sich dadurch oft entlastet. Sie wissen, dass sie nicht ständig kontrollieren müssen, sondern im Bedarfsfall sofort informiert werden.


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Sensormatten – Unterstützung, bevor etwas passiert


Manchmal bemerken pflegebedürftige Menschen selbst gar nicht, dass sie Unterstützung benötigen. Sie stehen plötzlich auf, obwohl sie unsicher auf den Beinen sind oder vergessen, dass sie Hilfe brauchen.

Eine Sensormatte wird neben oder vor das Bett gelegt und registriert, wenn die Person aufsteht. Sie löst einen Alarm aus und informiert die Betreuungsperson, bevor es möglicherweise zu einem Sturz kommt.

Gerade bei Menschen mit Demenz oder bei Personen mit einem erhöhten Sturzrisiko kann diese Unterstützung sehr wertvoll sein. Es geht dabei nicht darum, jemanden zu überwachen, sondern rechtzeitig helfen zu können, wenn Hilfe notwendig wird.


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Seitengitter – Sicherheit mit Bedacht einsetzen


Seitengitter werden häufig unterschiedlich wahrgenommen. Manche verbinden sie mit Einschränkung, tatsächlich können sie – richtig eingesetzt – jedoch einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit leisten.

Bei Pflegebetten gehören Seitengitter meist zur Grundausstattung. Sie können bei Bedarf hochgeklappt werden und verhindern, dass jemand unbeabsichtigt aus dem Bett rollt. Gleichzeitig bieten sie vielen Menschen Halt, wenn sie sich im Bett drehen oder aufsetzen möchten.


Doch nicht jeder schläft in einem Pflegebett. Viele möchten so lange wie möglich ihr gewohntes Bett behalten. Auch dafür gibt es praktische Lösungen. Mobile Seitengitter lassen sich an vielen herkömmlichen Betten befestigen und bieten zusätzliche Stabilität beim Ein- und Aussteigen.

Wichtig ist dabei immer, individuell zu entscheiden, ob ein Seitengitter tatsächlich sinnvoll ist. Es soll Sicherheit geben und unterstützen – nicht die Bewegungsfreiheit unnötig einschränken. Deshalb sollte die Verwendung immer an die persönliche Situation angepasst werden.


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Kurze Wege vermeiden unnötige Risiken – der Leibstuhl neben dem Bett


Ein häufiger Grund für nächtliche Stürze ist der Weg zur Toilette. Wer müde ist, vielleicht schlecht sieht oder sich nur unsicher fortbewegen kann, läuft ein deutlich höheres Risiko zu stürzen.

Ein Leibstuhl direkt neben dem Bett kann hier eine große Erleichterung sein. Die Wege werden kürzer, das Aufstehen fällt leichter und die Gefahr, im Dunkeln zu stolpern oder das Gleichgewicht zu verlieren, sinkt erheblich.

Für viele Menschen bedeutet das auch ein Stück Selbstständigkeit. Sie können ihre Bedürfnisse oft weiterhin eigenständig erledigen und müssen nicht bei jedem Toilettengang auf Unterstützung warten. Gleichzeitig werden Angehörige entlastet, weil sie wissen, dass der Weg deutlich sicherer geworden ist.


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Kleine Veränderungen mit großer Wirkung


Neben den passenden Hilfsmitteln gibt es viele kleine Maßnahmen, die für mehr Sicherheit sorgen können. Eine gut erreichbare Nachttischlampe, ein Nachtlicht im Flur, rutschfeste Hausschuhe oder ein freier Weg ohne Teppichkanten und Stolperfallen machen oft einen größeren Unterschied, als man zunächst vermutet.

Pflege bedeutet nicht nur Versorgung – sie bedeutet auch, die Umgebung so zu gestalten, dass Menschen möglichst lange sicher und selbstbestimmt leben können.



Gemeinsam die passende Lösung finden


Jeder Mensch ist anders und jede Pflegesituation bringt ihre eigenen Herausforderungen mit sich. Deshalb gibt es auch keine Standardlösung, die für alle gleichermaßen geeignet ist. Oft sind es gerade die kleinen Anpassungen, die den Alltag und besonders die Nacht deutlich entspannter machen.


Bei uns stehen nicht die Produkte im Mittelpunkt, sondern die Menschen, die sie brauchen.


Wie Nestelberger Krankenpflege Sie unterstützen kann:


Jede Beratung beginnt mit einem offenen Ohr und einem persönlichen Gespräch. Wir möchten Ihre Situation verstehen, bevor wir Empfehlungen aussprechen – individuell, ehrlich und ohne Zeitdruck.

Wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen und begleiten Sie mit Fachwissen, Erfahrung und Menschlichkeit. Gemeinsam finden wir Lösungen, die Ihren Alltag erleichtern und zu Ihren persönlichen Bedürfnissen passen.


Wir freuen uns auf Sie!


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Für die Pflege Ihrer Liebsten…

Wir nehmen uns Zeit für Sie. Besuchen Sie uns in Tobelbad, rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns, wir finden gemeinsam die beste Lösung für Ihre Situation.


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